Hamletmaschine


DIE HAMLETMASCHINE von Heiner Müller

Der nur neun Seiten umfassende Text entstand 1977 im Zusammenhang mit der Übersetzungsarbeit an Shakespeares Hamlet und gilt als das „schwärzeste Stück“ Müllers. Es gibt weder Charaktere noch Handlung, vielmehr sind fünf höchst unterschiedliche Prosafragmente aneinandergereiht. Die Hamletmaschine will auf eine romantisch-ironische Weise das Recht auf utopische Hoffnung retten, indem der Text die Unmöglichkeit von Hoffnung gestaltet.

Im Bühnenraum treffen Lara Pietjou, zuletzt bei Hofmann & Lindholm und Analog Theater zu sehen, und Tomasso Tessitori auf Bleiskulpturen von Christian Keinstar (Einzelausstellung 2017 Lehmbruck Museum Duisburg). Spielerisch befragen sie die Kraft des Wortes im Zeitalter der Bilder.

Orangerie Theater im Volksgarten
Volksgartenstraße 25 | 50677 Köln | orangerie-theater.de
Kartentelefon: 0221 952 27 08 | E-Mail: info@orangerie-theater.de
Tickets Online: offticket.de

Vorstellungen am:
19. Premiere / 20. / 21. / 22. Juli 2018
21. / 22. / 23. / 24. November 2018
jeweils 20:00 Uhr, Sonntags 18:00 Uhr (!)

tt-Theaterproduktion

Kritiken
https://www.choices.de/industrieller-barock
https://www.choices.de/unmoeglichkeit-von-hoffnung
https://kulturkenner.de/events/die-hamletmaschine-im-orangerie-theater-im-volksgarten
http://theaterpur.net/theater/schauspiel/2018/07/koeln-hamletmaschine-orangerie.html

Ensemble Vita Auswahl

LARA PIETJOU – Schauspielerin
Analog Theater
2017 – „Nur Utopien sind noch realistisch“-Studiobühne – KÖLNER THEATERPREIS 2017
Hofmann & Lindholm:
2016 – „Hiding Piece“- Tanzhaus NRW, Mousonturm, Schauspiel Stuttgart, Kunstfestspiele Hannover
2011 – „Lulu“- Studiobühne und 2008-“ Die vierte Generation“- Orangerie
2009 – „Noch nicht“- Schlosserei Schauspiel Köln- KÖLNER THEATERPREIS 2009
2008 – „Faites vos jeux“- FFT- Düsseldorf, Hebbel Berlin, Pact Zollverein,
Favoriten 08 Dortmund
Bauturmtheater:
2012 – 2016 – „Nathan der Weise“- Regie: Catherina Fillers

TOMASSO TESSITORI – Schauspieler
Ausgezeichnete Produktionen
2016- „Der unbekannte Nachbar“- Futur 3 – Regie: Erlen/Kraft- KÖLNER THEATERPREIS: 2016
2010- „Petersberg 1“- Futur 3- Regie: Regie: Erlen/Kraft – KURT HACKENBERG PREIS für politisches Theater
2009- „Ein Schaf fürs Leben“- Marabu Theater Bonn- Regie: Claus Overkamp – NRW KINDER- UND JUGENDTHEATER PREIS: 2009
2006- „Kissenmann“- Artheater- Regie: Andreas Robertz
2000- „Der Teufel Bekkanko“- Schauspiel Köln/Comedia- Regie: Andrea Gronemeyer
1998- „Totentanz“- Theater Tiefblau- Regie: Sven Lange
1996- „Iphigenie auf Tauris“- c.t.201- Regie: Dietmar Kobboldt